„Was soll ich nur anziehen?“, hörte ich Alexis aus ihrem Zimmer schreien.
Seufzend trat ich hinein und sah mir das Chaos an, das sie schon wieder verbreitet hatte. Ihr kompletter Kleiderschrank lag mal wieder auf dem Boden und sie stand verwirrt davor.
„Wozu anziehen? Was liegt heute Abend an?“, fragte ich und ließ mich auf ihrem riesigen Himmelbett nieder.
„Hast du meine Sms nicht bekommen?“, sie wirkte irgendwie völlig geschockt und aufgebracht.
„Äh nein…., offenbar nicht. Also wohin gehen wir?“
„Es ist ne kleine Party im Cookies“
„Und?“
„Uuuuuuuuuuund….Jared wird da sein“ Sie tänzelte völlig hippelig um mich herum.
„Und?“, brachte ich gleichgültig hervor.
„Uuuuuuuuuund!!!!“, schrie Alexis außer sich. „Jared!!!! Kat es ist Jared, der Jared, dem du schon seit Monaten nachjagst, er wird heute Abend endlich zu kriegen sein, wenn du es anständig anstellst!“
„Ja sicher… so wie die letzten Male schon, er ist nicht zu kriegen Lexi“, erwiderte ich etwas gekränkt.

Jared Leto, war einer der Männer auf meiner Liste, die ich unbedingt erobern wollte, bisher war ich aber immer nur an seinen Bruder Shannon weit genug heran gekommen und an dem hatte ich wiederum kein Interesse, klar Shannon war nett, aber er war einfach nicht mein Typ.
„Aus dir wird man auch nicht schlau, man kann es wenigstens versuchen. Sonst gibst du doch auch nicht so schnell auf Kat, was ist nur los mit dir?“
Ich schnaubte verächtlich, warf ihr einen bösen Blick zu und erhob mich.
„Du lässt mich doch wohl nicht alleine gehen? Es sind noch ganz viele andere Schnuckelchen da“, flötete sie und sah mich grinsend an.
„Und du bist sicher, dass ER kommt“
„So sicher wie das Amen in der Kirche ist“
Ich grinste sie verschmitzt an und verließ das Zimmer.
Eine Stunde später fanden wir uns im Wohnzimmer wieder zusammen.
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Alexis trug ein Weiß-Schwarzes Cocktail Kleid und ihre Emilio Pucci Pumps dazu, als sie mich in meiner Jeans und meinem Shirt sah, blickte sie mich verwirrt an.
„So willst du gehen?“
„Ich hab´s schon in den feinsten Kleidern probiert Lexi, das zieht bei ihm nicht“
„Na wenn du meinst“, trällerte sie kopfschüttelnd, ging zur Bar und goss uns ein wenig Champagner ein. Breit grinsend hielt sie mir mein Glas hin. „Auf einen fantastischen Abend voller Sex und Leidenschaft“
„Nimm was du kriegen kannst“, sagten wir beide wie aus einem Mund und stießen an.
Wir erreichten das Cookies gegen zweiundzwanzig Uhr, es war verdammt viel los, wie jedes Mal wenn wir hier auf der „Jagd“ waren.
Suchend sah ich mich nach Jared um, konnte ihn aber nirgendwo erkennen.
„Da hinten ist Shannon, geh ihn fragen, ich schau mich währenddessen mal um“
„Ich werde nicht zu Shannon gehen“, sagte ich bestimmend.
„Oh doch wirst du, er hat dich bereits entdeckt“ antwortete sie grinsend und schob mich in seine Richtung durch die Menge.
Kurz vorher blieb sie stehen, grinste mir zu und verschwand.
So lief es meistens ab, sobald wir einen Club betraten, unsere Wege trennten sich und wir versuchten jemanden aufzureißen.
An Jared Leto biss ich mir allerdings schon seit Wochen die Zähne aus. Alles hatte mit einen Konzertbesuch angefangen, natürlich hatten wir Backstagepässe, den ganzen Abend hatte ich versucht mich an ihn heran zu schmeißen, aber außer einem „Hi“, war kein Gespräch zu Stande gekommen.
Shannon trat auf mich zu und grinste breit. „Hey Kat, schön dich zu sehen“
„Hi Shannon, wie geht´s, was machst du denn hier?“ antwortete ich und tat als sei es eine Überraschung ihn zu sehen.
Er kicherte verlegen und fuhr sich durch die Haare. „Ähm…willst du was trinken?“„Sicher“, erwiderte ich nickend und ließ mich von ihm zur Bar ziehen.
Er bestellte uns zwei Bier, mittlerweile schien er zu wissen, dass ich für ein Bier immer zu haben war.
„Und alles klar bei dir? Lange nicht gesehen?“, fragte er und schien ernsthaft interessiert daran mehr über mich zu erfahren.
Sollte ich ihm etwa sagen, dass ich die letzten zwei Wochen mit Jason Lewis auf dessen Privatjacht verbracht hatte. Gedankenverloren schüttelte ich den Kopf, Jason Lewis war wirklich mehr als heiß gewesen. Der Absolut Hengst, der aus Sex and the City bekannt war, machte seinen Namen alle Ehre. Jason war ein Tier, unerbittlich und wir hatten in diesen zwei Wochen die Jacht nicht verlassen. Normalerweise machte ich so etwas nicht, längere Bindungen mit den Typen eingehen, aber Jason hatte mich einfach gefragt und so hatte ich zu gestimmt.
„Ähm Kat, alles klar?“, holte mich Shannon aus meinen Gedanken zurück.
„´Tschuldige, ja natürlich. Ich hab einfach viel um die Ohren momentan“
„Ja das haben wir wohl alle“, gab er zurück und trank einen Schluck aus seiner Flasche.
Ich ließ meine Augen durch den Raum wandern, in der Hoffnung ich würde Jared noch irgendwo erblicken, als er plötzlich unerwartet neben mir auftauchte und Shannon umarmte.
„Hey Bruder, tut mir leid, ich weiß ich bin zu spät“, entschuldigte er sich, während er mich musterte.
„Kein Problem, Kat war so freundlich mir Gesellschaft zu leisten. Ich glaube ihr beide kennt euch noch nicht… Jared dass ist Kat, Kat das ist mein kleiner Bruder Jared“
„Hi“, sagte er freundlich und sah wieder zu Shannon. Na super wieder nur ein verschissenes `Hi´, dachte ich.
„Ich finds auch nett dich kennen zu lernen Jared“, erwiderte ich laut, von ihm kam aber keine Reaktion. „Also bis dann Shannon, hat mich gefreut dich wiederzusehen, man sieht sich“
„Kat, warte…“, hörte ich Shannon noch rufen, aber da hatte ich mich schon umgedreht und stapfte sauer in Richtung Toilette des Clubs.
Was ein Arschloch, auch wenn er keinerlei Interesse an mir hatte, konnte man doch wenigstens vernünftig hallo sagen oder etwa nicht?
Ich bemerkte nicht wie ich am Arm festhalten wurde und in eine dunkle Ecke des Clubs gezogen wurde. Erschrocken entwich mir ein Schrei, als sich eine sanfte Hand auf meinen Mund legte und ich in zwei blaue Augenpaare starrte.
„Na wer wird denn da gleich los schreien?“, hauchte er mir verführerisch zu. Ich kannte ihn, einen kurzen Moment hielt ich inne und musterte ihn genau. Vor mir stand Lost und Vampire Diaries Star Ian Somerhalder.
„….Was…was soll das….?“, fragte ich verwirrt.„Ich hab dich beobachtet, schon seitdem du mit deiner kleinen Freundin diesen Schuppen betreten hast“
Er hatte mich also beobachtet, ja ne ist klar!
„Ich bin Ian, schön dich kennen zu lernen und du bist?“
„Kat“
„Kat wie Katharina, Katherine, Kathy?“
„Kat!“
„Okay Kat, was hältst du davon wenn wir hier verschwinden?“, fragte er und fuhr mit seinen Fingern den Rand meines Tops entlang, dabei biss er sich verführerisch auf die Lippen.
Mensch, wenn alle nur so einfach zu kriegen wären wie Ian, wäre das mehr als zauberhaft.
„Also was hältst du davon, wenn wir hier den Abflug machen?“
„Sehr viel ehrlich gesagt! Wir treffen uns draußen bei meinem Wagen, ich warte am Hinterausgang auf dich“
„Ich mag Frauen, die wissen was sie wollen“, grinste er, stieß sich von mir ab und verschwand.
Ich seufzte, trat aus der Ecke hinaus und blickte mich suchend nach Lexi um. Nach ein paar Minuten sah ich sie an einem der kleinen Tische sitzen zusammen mit Paul Wesley, Ians Co-Star aus Vampire Diaries. Sie war also versorgt, dachte ich mir und verließ grinsend das Cookies.
Ich steuerte direkt meinen 76-er Chevrolet Impala an. Ich liebte dieses Auto heiß und innig. Schnell stieg ich ein und fuhr
zum Hintereingang des Club wo entgegen meines Erwartens wirklich Ian stand und auf mich wartete.Immer noch dieses dämliche Grinsen im Gesicht stieg er ein. „Du hast Geschmack, das gefällt mir Kat“
„Wäre schlimm wenn ich keinen hätte, dann wärst du jetzt nicht hier oder?“, antwortete ich schmunzelnd und trat aufs Gas.
Ian staunte nicht schlecht, als ich die Einfahrt zu unserer Villa hinauffuhr.
„Schönes Haus, schöne Gegend wirklich“
„Danke für die Blumen, aber stehst du wirklich auf den Smalltalk Scheiß, Ian?“Er schürzte die Lippen und stöhnte leise auf, als ich an ihm vorbei ging und mit meiner Hand sein bestes Stück berührte.
Zügig schloss ich die Haustür auf und ließ ihn eintreten. Kaum dass ich die Haustür hinter mir geschlossen hatte, fuhr Ian herum und presste mich gegen die nächst beste Wand. Sofort lagen seine Lippen stürmisch auf meinen und er fuhr mit seiner Zunge an meiner Unterlippe entlang. Seufzend öffnete ich meinen Mund und ließ meine Zunge mit der seinen spielen. Er drückte sich fest an mich und ich konnte seine Erregung deutlich spüren.
Jetzt verfluchte ich es, dass ich nicht auf Lexi gehört hatte ein Kleid anzuziehen. Es hätte einiges einfacher gemacht.
Seine Hände fuhren gierig unter mein Top und schoben es hoch, bis er es mir über meinen Kopf hinweg auszog und auf den Boden feuerte.
Ich blieb nicht untätig und knöpfte ihm die Jeans auf und ließ sie ebenfalls auf den Boden sinken.
Er stöhnte auf als ich in seine Boxershorts griff und seinen Penis massierte.
Seine Lippen lösten sich von meinen und er ließ seine Zunge meinen Hals hinunter gleiten.
„Du stehst also auf Vampire?“, wisperte er erregt.
„Nicht wirklich“, gab ich gefühllos zurück als er mich leicht in den Hals biss.
Er zog mir in einer schnellen Bewegung meine Hose sowie meine Panty hinunter. Sein Atem beschleunigte sich und er presste sich verlangend an mich, hob mich hoch und drückte mich wieder gegen die Wand.
Ich fischte in letzter Sekunde ein Kondom aus meinem BH, man musste ja schließlich vorbereitet sein, zog es ihm über und schon drang er wild in mich ein. Er wartete nicht bis er mich voll ausgefüllt hatte, sonder stieß immer wieder fest in mich hinein und bewegte sich sehr bestimmend in mir. Mein Körper klatschte im Rhythmus gegen die Wand, mit Sicherheit würde ich einige blaue Flecken davon tragen. Ian sah mich erregt an und küsste mich fordernd. Ich vertiefte den Kuss und krallte mich bei jedem weiteren harten Stoß in seinen Rücken. Er nahm mich hart, aber genauso passte es mir in diesem Moment. Binnen kürzester Zeit steuerte ich auf meinen Orgasmus zu, es war mir egal ob Ian soweit war oder nicht, es zählte nicht.
„Oh Baby, ich werd´s dir so heiß besorgen, wie noch keiner zuvor“, stöhnte er zwischen unseren Küssen.
Ich küsste halbherzig aber ich küsste. Das war bei mir reine Kopfsache. Ich fickte, aber ich liebte die Typen nicht. Sie waren nur mittel zum Zweck und ich sah sie meistens nie wieder, es sei denn man traf sich zu fällig auf einer Party und es ergab sich ein weiterer Fick.
Ian stieß noch zwei Mal kräftig in mich und mein Orgasmus überrollte mich. Während sich meine Muskeln um seinen Schwanz zusammen zogen, ergoss er sich laut stöhnend in mir.
Ich rang noch nach Atem, als er von neuem anfing sich in mir zu bewegen.
„Wir sollten…. Mein Schlafzimmer ist am Ende vom Gang…“, keuchte ich unter seinen weiteren Stößen hervor. Ian hielt kurz inne und ohne unsere Verbindung zu unterbrechen trug er mich in mein Schlafzimmer.
Wir trieben es die ganze Nacht, bis ich in den frühen Morgenstunden erschöpft einschlief.
Als ich gegen Mittag erwachte, war er bereits weg…. Ein toller Start in den neuen Tag, dachte ich, stand auf und sprang gut gelaunt unter die Dusche.

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